Wir bieten softwaregestützte rechtliche Lösungen in ausgewählten Bereichen der IT-Umgebung. Die Digitalisierung stellt bestehende Anforderungen vor neue Herausforderungen, speziell in den Bereichen wie die Rechte und Pflichten im Umgang mit Daten (Datenschutz, IT-Sicherheit, IT-Compliance). Als PRW Legal Tech haben wir in Zusammenarbeit mit den beiden PRW Gesellschaften eine spezielle Lösung entwickelt, mit der die bestehende Microsoft 365 Umgebung des Anwender-Unternehmens in Hinblick auf Datenschutz, Informationssicherheit und die Wahrung der Mitbestimmungsrechte umfassend analysiert werden kann. Die technische und rechtliche Analyse beinhaltet nicht nur eine Darstellung der tatsächlich genutzten IT-Umgebung, sondern gibt zudem detaillierte technische und juristische Handlungsempfehlungen. PRW Legal Tech ist Teil der PRW Group.
UNSER ANSATZ: Embedded Law Was uns antreibt, ist die Digitalisierung von Rechtsdienstleistungen. Wir prüfen Gesetze auf ihre Digitalisierungsfähigkeit. Das Recht besteht aus Regeln und Rechtsfolgen (wenn > dann). Regeln sind die Grundlagen für Software-Code (if > then). Warum M 365 und DSGVO (Datenschutz Grundverordnung)? Durch die zunehmende Digitalisierung werden immer häufiger und umfassender personenbezogene Daten verarbeitet. Darauf hat die EU mit der DSGVO reagiert, deren räumlicher Anwendungsbereich weit über die EU hinausgeht. Verstöße gegen die DSGVO sind angesichts der hohen Bußgeldandrohung und der bereits verhängten Sanktionen durchaus risikobehaftet. Rechtsrat im Datenschutz ist gefragt. Hier ist ein neuer Beratungsmarkt entstanden. M 365 ist die Basistechnologie, mit der die Digitalisierung auf der ganzen Welt begonnen hat. Hoher und neuer Beratungsbedarf bei einer weitverbreiteten Technologie (M 365) erforderte die Entwicklung eines disruptiven Ansatzes. Diesen haben wir mit einer dem Anwendungsfall (M 365) spezifischen Methodik entwickelt. Zunächst haben wir alle juristischen (DSGVO) und technologischen (M 365) „Schrauben“ gesucht und analysiert, um im zweiten Schritt die richtigen „Stellschrauben“ zu identifizieren. Voraussetzung dafür war die Entwicklung einer eigenen „Sprache“ in der Informatiker, Diplom-Kaufleute und Anwälte mit einheitlichem Verständnis kommunizieren. „Code kann nur so gut sein wie das, was ein ‚Wissensarchitekt‘, Legal Engineer oder Entwickler von einem Juristen verstanden hat. Es braucht eine ausdifferenzierte Regelstruktur in einem klaren Prozess, um es in Code einzubetten. Ein Tatbestand, der für den Rechner ein Bedingungsgefüge von einzelnen Tatbestandsmerkmalen ist, muss exakt bestimmt sein, mit allen Alternativen und Ausnahmen und ihrem Verhältnis zueinander, um die Rechtsfolge durch Code auszulösen. … Die effektivste Art, Regeln präzise darzustellen und über sie klar zu kommunizieren, ist sie zu visualisieren.“ Hierzu wurde von Prof. Dr. Stephan Breidenbach[1] das sog. Rulemapping erfunden. Auch wir wenden diese Methode an. Im Ergebnis geht es um eine neue Art der Rechtsberatung. Die notwendigen intellektuellen Ressourcen arbeiten schon ab der Konzeptionsphase von technischen Systemen zusammen, um sicherzustellen, dass die entwickelten Lösungen schon by Design rechtskonform sind. Das Recht wird mit der Programmierung verbunden. Autobauer in der ganzen Welt sprechen von der „Hochzeit“, wenn sie auf der Fertigungslinie Fahrwerk, Getriebe und Motor in die Karosserie einsetzen. Wir nennen unsere „Hochzeit“: Embedded Law. [1]Breidenbach / Glatz Rechtshandbuch Legal Tech, Beck Verlag